Dazu gehört

Sparmassnahmen bei Bildung, Forschung und Innovation verstärken den Fachkräftemangel und schaden der Schweizer Wirtschaft
In Bezug zum geplanten Entlastungspaket 2027 weisen die Akademien der Wissenschaft darauf hin, dass die vom Bundesrat in der Vernehmlassung vorgeschlagenen Massnahmen es den Hochschulen zusätzlich erschweren werden, die von der Schweizer Wirtschaft benötigten Fachkräfte auszubilden. Auch der geplante Investitionsrückgang bei der Forschungs- und Innovationsförderung wird sich negativ auf die Schweizer Wirtschaft auswirken: ein vom Bund eingesparter Franken bedeutet einen volkswirtschaftlichen Verlust von bis zu fünf Franken. Die Akteure des BFI-Bereichs fordern den Bundesrat auf, auf diese massiven Einsparungen zu verzichten.

Stellungnahme Wyss Academy for Nature
Im Rahmen der öffentlichen Vernehmlassung hat die Wyss Acaemy for Nature eine Stellungnahme zum geplanten Entlasungspaket 2027 geschrieben. In ihrer Stellungnahme fordert die Wyss Academy for Nature dass kurzfristige Einsparungen nicht auf Kosten von Bildung, Forschung, internationaler Zusammenarbeit und nachhaltiger Entwicklung gehen dürfen.

SNF fordert Verzicht auf Budgetkürzungen
In seiner Stellungnahme zum «Entlastungspaket 27» spricht sich der SNF gegen die vom Bundesrat vorgeschlagenen Kürzungen von zehn Prozent pro Jahr aus. Die Folgen für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft wären zu gravierend.

Entwicklungspolitik
Die Internationale Zusammenarbeit der Schweiz braucht genügend Mittel für eine langfristige und wirksame Entwicklungszusammenarbeit. Die vom Ständerat am 3. Juni geforderte Umverteilung des IZA-Budgets zugunsten höherer Militärausgaben der Schweiz und die Kosten für den Wiederaufbau der Ukraine drohen das Budget der Internationale Zusammenarbeit der Schweiz abrupt zu kürzen und diese erheblich zu schwächen.

Eine wirkungsvolle internationale Zusammenarbeit und ein kompetitiver Forschungsstandort Schweiz brauchen Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern
Forschungsaktivitäten in Ländern mit tiefen Einkommen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Die EU, die USA und andere aufstrebende Wirtschaftsmächte investieren zunehmende und strategisch in die Zusammenarbeit mit diesen Ländern, um den eigenen Forschungsstandort zu stärken und wissenschaftliche Grundlagen für die Internationale Zusammenarbeit zu nutzen.

